Über mich und wie es zu DrDotzauer.de kam

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Früher (mit 11) vs. heute

Wie du sehen kannst, war ich früher mal ziemlich dick.

Ich würde das nicht weiterempfehlen.

Du schämst dich für den eigenen Körper. Du wirst von anderen übersehen und gemobbt.

Der Blick in den Spiegel tut weh und (Schul)sport ist eine Strafe, der man irgendwie versucht zu entrinnen.

Irgendwie sind die anderen schlank und essen normal.

„Warum funktioniert das nicht für mich?“

Auch die gutgemeinten Ratschläge zu Ernährung und Sport meiner Eltern (beide Ärzte) hatten nicht funktioniert – inklusive des aufgezwungenen Sportprogramms.

Irgendwann war mir das alles zu viel. Jahrelang gelitten, viel probiert und nichts hatte geholfen.

„Das würde sich schon auswachsen.“

Von wegen!

Dann kam mit ca. 18 Jahren die Entscheidung: Jetzt reichts, ich gebe alles. Egal was nötig ist.

Ich wollte jeden Tag 10km laufen. Nur noch gesund essen.

Gesagt, getan.

Und was ist passiert?

Nicht viel.

Warum? „Irgendwo muss da ein Fehler sein“, dachte ich mir.

Also hoffnungsvoll ans Internet gewendet.

Dort bricht erstmal eine Flut von Informationen auf einen ein.

Lauter Artikel, Videos und Studien, die sich gegenseitig widersprechen.

Gurus, die wilde Behauptungen machen und eine ganz spezielle Methode entwickelt haben.

Und zu allem findet man laute Meinungen, lange Erfahrungsberichte und hitzige Diskussionen.

Aber dann doch: Klarheit.

Mit den Wochen und Monaten wurde mir immer klarer was Unsinn, Mythen (und sogar gezielte Lügen) sind.

Und was vertrauenswürdig, wissenschaftlich fundiert und vor allem: praktisch wertvoll ist.

Wie das?

Indem ich verstanden habe wie Wissenschaft & Forschung wirklich funktioniert. Ich hatte gelernt zu filtern.

Erst dann kannst du einschätzen wie wertvoll Erfahrungsberichte sind und warum Studien sich eigentlich gar nicht widersprechen.

Sondern dass man die einzelnen Untersuchungen mit ihren Stärken und Schwächen im größeren Kontext sehen muss. Dann gibt es Klarheit.

Genauso wie du das Motiv eines Puzzles erst erkennen kannst, wenn du viele Puzzleteile richtig zusammengesetzt hast.

Und beim Abnehmen ergibt sich ein klares Bild.

Fast nichts spielt eine Rolle.

Unterm Strich entscheidet das Kaloriendefizit über die Abnahme.

Um Muskeln zu schützen (und sogar aufzubauen) noch mehr Eiweiß und Sport (am besten richtiges Krafttraining).

Alles andere wie: wann, wie oft, wo und warum du isst, spielt keine Rolle.

Low Carb vs. Low Fat, vegan, ketogen  – egal.

Alles funktioniert – solange du in ein Kaloriendefizit kommst. Wie schnell und wie viel du abnimmst ist vor allem davon abhängig.

Übrigens: Im Gegensatz zu vielen Trainern und Coaches fand ich Sport noch nie toll.

Deswegen wollte ich mich möglichst wenig quälen und nicht viel zwecklos rumhampeln.

Auch heute toleriere ich Sport eher als ihn zu lieben. Deswegen will ich auch unbedingt wissen, was wirklich nötig ist um das Ziel (Abnehmen, Muskelaufbau, Schmerzen & Verspannungen loswerden) schnellstmöglich ohne viel unnötige Qual zu erreichen.

Durch meine Recherche habe ich mich viel mit der Wissenschaft des menschlichen Körpers beschäftigt. Damals studierte ich zwar noch VWL, aber es war klar: ich muss Medizin studieren.

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Heute

Und da Medizin eine Erbkrankheit ist (beide Eltern und Großteil der Familie sind auch alle dadrin), bin ich auch Arzt geworden.

Erstaunlicherweise lernen Ärzte in ihrem Studium und in den meisten Weiterbildungen fast nichts über Ernährung, Sport und wie man Patienten bei einer Umstellung hilft.

Und wenn sie etwas lernen, dann leider viel vaage Ratschläge und veraltete Richtlinien (z. B. zu den Gefahren von Fetten und Protein oder dass man vor allem viel Joggen solle).

Dass sowohl im Internet, als auch unter den ärztlichen Kollegen, korrektes Wissen über Abnehmen, Ernährung und Krafttraining so fehlte, machte mich wirklich wütend.

„Dagegen muss ich etwas tun.“, dachte ich mir.

Und dann habe ich angefangen zu recherchieren, wie man als Einzelperson ohne viel Geld möglichst viele Leute erreicht. (= das Internet)

Und nicht nur erreicht, sondern überzeugt. (= Psychologie)

Das mündet jetzt in dieser Webseite, auf der du gerade diese Geschichte liest. So kann jeder rund um die Uhr von meiner jahrelangen Recherche profitieren, ohne dass ich es jedesmal neu erzählen muss.

Aber bitte vergiss nicht: nur zu verstehen und zu wissen, reicht nicht.

Nur angewandt ist Wissen wertvoll für dich.

Deswegen gebe ich praktische Trainingsseminare, auch wenn du lange ausführliche Anleitungen wie diese Kniebeugen Anleitung frei auf der Seite findest.

Deswegen habe ich meine Forschungsarbeit den psychologischen Mechanismen hinter persönlicher Veränderung gewidmet (siehe Doktorarbeit unten). Und nicht den (für die Praxis unwichtigen) Details des Stoffwechsels, der Anpassung der Muskulatur bei Sport oder der Funktion eines einzelnen Mikronährstoffs.

Deswegen entwickel ich Systeme, mit denen du das, was viel bringt, wirklich in deinem Leben umsetzen kannst.

Meine Qualifikationen in Kurzform:

  • Die Approbation als Arzt habe ich an der medizinischen Fakultät der Universitätsklinik Hamburg Eppendorf (UKE) erworben.
  • Promoviert habe ich im im Athleticum der Sportmedizin der Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf (UKE) über die Psychologie der Verhaltensänderung. Die komplette Doktorarbeit findest du hier (Direktlink zum PDF):  Health Behaviour Change – Theories and Models: Current application and future directions for reliable health behavior change
  • Schon neben dem Medizinstudium habe ich evidenzbasierte Artikel und Anleitungen zu Ernährung, Kraftsport und Medizin veröffentlicht. Diese Artikel wurden von hunderttausenden Lesern jeden Monat gelesen und viele davon sind jetzt auf dieser Webseite frei lesbar.
  • Ich war Stipendiat der Deutschen Diabetes Gesellschaft (DDG), Deutschen Gesellschaft für Innere Medizin (DGIM) und des „American College of Lifestyle Medicine“ (eine amerikanische, medizinische Fachgesellschaft).
  • Ich gehöre dem „Council of Directors“ bei der True Health Initiative (THI) an. Im Council finden sich international Fachexperten zu Medizin & Gesundheit wie Dr. Loren Cordain, Dan Buettner, Kamal Patel, Dr. John Berardi, Prof. Neal Barnard, Dr. Walter Willett, Prof. Wansink, Dr. Michael Dansinger, Prof. Garry Egger und Dr. Yoni Freedhoff.
  • Parallel dazu habe ich 2 medizinische Fachgesellschaften im Bereich der Lebensstilmedizin mitgegründet und aufgebaut. Die „Deutsche Fachgesellschaft für Lebensstilmedizin“ und die „European Lifestyle Medicine Organization“.
  • In meiner Zeit an der Uniklinik konnte ich außerdem Lebensstilinterventionen für die Universitätsklinik und Kooperationspartner entwickeln und antesten. (Wer hätte es gedacht: es ist extrem schwer dauerhaft das Verhalten anderer Menschen zu ändern.)
  • Da mir eine wissenschaftliche Vorgehensweise extrem wichtig ist, bin ich außerdem Mitglied der Society for Science Based Medicine.
  • Ich bin von Journalisten der Welt, der Bild und anderen Publikationen als Experte herangezogen worden.
  • Ein längeres Interview von mir findest du z.B. im Ergotopia Podcast über Schmerzen (und wie du sie los wirst).

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