Mythos „Fettverbrennungszone“ oder „Fettverbrennungspuls“

Die Fettverbrennungszone beschreibt beim Ausdauertraining eine Intensität (oft über den Puls oder die Leistung in Watt bestimmt), bei der “am meisten Fett verbrannt” wird. Stimmt das?

Leider wird hier der Fehler gemacht, nicht zwischen der absoluten Fettverbrennung und der relativen Fettverbrennung zu unterscheiden. In niedrigen Intensitätsbereichen wird prozentual mehr Fett verbrannt, in hohen Intensitätsbereichen werden jedoch absolut unterm Strich mehr Gramm Fett verbrannt, da insgesamt mehr Energie verbraucht wird.

Beispiel: 40 Minuten intensives Training verbraucht bspw. 600 kcal, davon 30 % Fett. Also 200 kcal Fettkalorien. 40 Minuten niederintensives Training verbraucht 300 kcal, davon 50 % Fett; also 150 kcal als Fett.

Eigentlich ist es aber unwichtig, welche Menge an Fett beim Sport verbrannt wird. Unterm Stich zählt die Energiebilanz.

Der Körper will sein Gleichgewicht (“Homeostase”) wahren und verliert sein Körperfett nur, wenn ein Energiedefizit besteht. Ist dein Ziel Fettverlust, ist es entscheidend wie viel Fett nach 24h und darüber hinaus abgebaut wird. Wie sich die Energiegewinnung in 30 min – 1h Training zusammensetzt, ist mit dem Blick auf das große Ganze komplett irrelevant. Das ist ein typisches Detail, über das viel diskutiert und an dem rumoptimiert wird, statt an den Grundlagen zu arbeiten.

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